Herne. Eine Stadt im Ruhrgebiet, die die meisten Menschen nicht auf dem Schirm haben. Für mich ist es der Ort, der mich gemacht hat.

Ich bin Edison Luta, ich bin in Kosovo geboren. Mit einem Jahr sind wir als Familie nach Deutschland gezogen — nach Herne, mitten ins Ruhrgebiet. Sechs, sieben Jahre lang war das mein Zuhause. Dann ging es zurück nach Kosovo. Und 2017 wieder zurück nach Deutschland, diesmal um zu bleiben und ein Leben aufzubauen. 2022/2023 habe ich dann bei dua.com meinen Weg gefunden — und alles hat einen Sinn ergeben.

Ich bin kein Einzelfall. Die Geschichte von albanischen Familien, die zwischen Kosovo und Deutschland hin und her pendeln, ist eine Geschichte, die Hunderttausende kennen.

Eine Community, die gewachsen ist

Über 300.000 Menschen albanischer Herkunft leben heute in Deutschland. Die meisten kamen in den 1990ern — nach dem Krieg in Kosovo, nach dem Zerfall Jugoslawiens. Sie kamen in Städte wie Herne, Duisburg, Dortmund, Berlin, Hamburg, München. Sie kamen, arbeiteten hart, schickten Geld nach Hause — und blieben.

Heute ist die zweite Generation erwachsen. Junge Albaner, die in Deutschland geboren wurden oder als Kinder kamen, die beide Sprachen sprechen, beide Kulturen atmen, aber sich oft fragen: Wo gehöre ich hin? Zu Deutschland? Zu Kosovo? Zu Albanien? Die Antwort, die ich immer gebe: zu beiden. Das ist kein Widerspruch. Das ist eine Stärke.

Was es bedeutet, Albaner in Deutschland zu sein

Es bedeutet, sonntagmorgens den Geruch von Fli in der Küche zu kennen, während draußen Herne oder Hamburg oder Berlin schläft.

Es bedeutet, bei albanischen Hochzeiten zu tanzen, die drei Tage dauern, während deutsche Kollegen fragen, ob das normal ist.

Es bedeutet, zwei Sprachen im Kopf zu haben, zwei Sets von Werten, zwei Arten, die Welt zu sehen — und das als Geschenk zu begreifen, nicht als Last.

Es bedeutet manchmal, zwischen den Welten zu stehen, ohne ganz in einer zu Hause zu sein. Und genau da kommt Community ins Spiel.

Die Verbindung, die bleibt

Als Content Creator fahre ich heute durch Deutschland, spreche mit albanischen Menschen, mache Street Interviews, zeige wie das Leben zwischen zwei Welten wirklich aussieht. Und ich lerne immer wieder dasselbe: Die albanische Community in Deutschland ist stark. Sie organisiert sich, sie hält zusammen, sie vergisst nicht, woher sie kommt.

„Kurrë mos harro" — niemals vergessen. Das ist mehr als ein Spruch. Das ist eine Lebenseinstellung.

dua.com — für Albaner, die jemanden suchen, der wirklich versteht

Eine der größten Herausforderungen für Albaner in Deutschland: jemanden zu finden, der wirklich versteht, wie du tickst. Nicht nur die Sprache — sondern die Kultur. Die Werte. Die Familiengeschichten. Das Gefühl, an Weihnachten gleichzeitig an Kosovo zu denken.

Genau für diese Menschen hat Valon Asani dua.com gebaut. Selbst Kosovo-Albaner, selbst Diaspora-Kind — heute in Zürich, mit einer Plattform mit über 1,1 Millionen Nutzern, die albanischen Singles weltweit hilft, sich zu finden.

In Deutschland ist dua.com genau das, was viele gesucht haben: eine Möglichkeit, jemanden zu treffen, der nicht erklärt werden muss, warum die Familie heilig ist. Der weiß, was Besa bedeutet. Der lacht beim selben Witz.

Herne ist überall

Am Ende ist es egal, ob du in Herne aufgewachsen bist, in Berlin oder München. Wenn du Albaner bist und in Deutschland lebst, kennst du das Gefühl: du gehörst dazu und bist trotzdem anders. Du bist deutsch und albanisch. Du bist hier und da.

Und das ist gut so. Das ist unsere Geschichte. Und ich erzähle sie weiter.

Wenn du dich in dieser Geschichte erkennst — folge mir auf Instagram.