Wer durch Wien-Favoriten oder Ottakring spaziert, hört sie schnell: die albanische Sprache, das Lachen in den Cafés, die Gespräche vor den Fußballplätzen. Die Albaner in Österreich sind eine der lebhaftesten Diaspora-Gemeinschaften des Landes — und eine, die ihre Identität mit Stolz trägt, egal wie viele Jahre sie schon hier leben.

Zahlen und Geschichte

Rund 100.000 bis 120.000 Menschen albanischer Herkunft leben heute in Österreich. Der Großteil davon in Wien — der Stadt, die für viele Albaner zur zweiten Heimat geworden ist. Viele kamen in den 1990er Jahren: nach dem Zerfall Jugoslawiens, nach dem Kosovokrieg, nach der wirtschaftlichen Krise in Albanien. Sie kamen mit dem Wunsch nach einem besseren Leben — und blieben, weil sie es sich hier aufgebaut haben.

Was diese Gemeinschaft auszeichnet, ist ihre Vielfalt: Menschen aus Albanien, aus Kosovo, aus Nordmazedonien und anderen albanischsprachigen Regionen. Verschiedene Hintergründe, aber eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Gefühl der Zugehörigkeit.

Wien — das Herz der albanischen Diaspora in Österreich

Österreich und besonders Wien haben sich zu einem echten Zentrum der albanischen Gemeinschaft entwickelt. Albanische Restaurants, Vereine, Kulturveranstaltungen und Fußballclubs prägen das Stadtbild bestimmter Bezirke. Es gibt albanische Moscheen, albanische Schulen und informelle Netzwerke, die Neuankömmlinge auffangen und integrieren.

Aber auch außerhalb Wiens: Graz, Linz und Salzburg haben wachsende albanische Communities. Österreich ist längst kein Durchgangsland mehr — es ist Heimat. Für viele schon in der zweiten oder dritten Generation.

Zwischen zwei Welten — meine Perspektive

Ich bin Edison Luta. Ich wurde in Kosovo geboren, bin mit einem Jahr nach Deutschland gezogen und zwischen Herne und Pristina aufgewachsen. Ich kenne das Gefühl, das diese Community verbindet: diese eigenartige Mischung aus Heimweh und Stolz, aus Anpassung und Bewahrung.

Wenn ich in Wien unterwegs bin und Straßeninterviews mache, begegne ich immer wieder denselben Geschichten. Dem Vater, der seit 25 Jahren in Wien lebt und trotzdem noch sagt: „Irgendwann gehe ich zurück." Der Tochter, die in Wien aufgewachsen ist, perfektes Deutsch spricht und trotzdem jedes Wochenende albanisch kocht — weil Essen Erinnerung ist. Dem jungen Mann, der Partner sucht — jemanden, der beide Welten versteht.

dua.com — für die albanische Diaspora in Österreich

Genau für diese Menschen gibt es dua.com. Die albanische Dating-App — gegründet 2019 von Valon Asani, selbst Diaspora-Kind aus Kosovo — versteht, was es bedeutet, jemanden zu suchen, der nicht erklärt werden muss, warum Familienessen heilig sind. Der lacht, wenn man ein albanisches Sprichwort zitiert. Der weiß, was es heißt, zwischen zwei Kulturen zu leben.

Heute hat dua.com über 1,1 Millionen Nutzer — in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden und überall auf der Welt, wo Albaner leben. Als Brand Ambassador bin ich stolz, eine Plattform zu vertreten, die nicht einfach verbindet — sondern wirklich versteht, wen sie verbindet.

Eine Community, die bleibt

Die Albaner in Österreich verschwinden nicht in der Anonymität der Großstadt. Sie organisieren sich, feiern ihre Kultur, unterstützen einander. Albanische Kulturvereine veranstalten Konzerte und Tanzaufführungen. Albanische Unternehmer bauen Netzwerke auf. Und albanische Familien halten an Traditionen fest — nicht aus Sturheit, sondern aus Überzeugung, dass diese Wurzeln wertvoll sind.

Das ist es, was mich immer wieder fasziniert: Diese Community hat keine Angst vor der Zukunft. Sie nimmt das Beste aus beiden Welten — und macht daraus etwas Eigenes.

Wenn du Teil dieser Community bist oder mehr darüber erfahren möchtest, folge mir auf Instagram. Ich bin da, wo ihr seid — auf den Straßen Europas, zwischen Wien und Pristina, zwischen Vergangenheit und Zukunft.